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pi±tek, 30 marca 2012
Sinus-Studie „Wie ticken Jugendliche 2012“

Auf unsichere Berufsaussichten und Leistungsdruck reagieren Jugendliche in Deutschland mit Pragmatismus statt Protest – und dem Streben nach mehr Sicherheit. Sozial benachteiligte, leistungsschwächere Jugendliche bekommen eine zunehmende Entsolidarisierung zu spüren. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Sinus-Jugendstudie, die von den auftraggebenden Organisationen und den Autoren heute in Berlin vorgestellt wird.

Nur wer weiß, was Jugendliche bewegt, kann sie bewegen. Aus diesem Grund haben sechs Institutionen die Untersuchung beim Heidelberger Sinus-Institut in Auftrag gegeben. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, die Bischöfliche Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Südwestrundfunk wollen mit der Studie den Blick auf die Unterschiedlichkeit jugendlicher Lebenswelten lenken und sie für die Entwicklung lebensnaher Angebote nutzten.

Sinus-Studie „Wie ticken Jugendliche 2012“/ qualitative Studie identifiziert sieben Lebenswelten von 14- bis 17-Jährigen in Deutschland

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junge-presse/grafik-jugendliche-lebenswelten-2012.jpg
 
Die Jugend gibt es nicht. Jugendliche bewegen sich in unterschiedlichen Lebenswelten und im Gegensatz zu anderen Studien setzt die Sinus-Methode bei dieser Vielfalt an. Die zweite, qualitative Jugend-Studie des Sinus-Instituts hat sieben Lebenswelten von Jugendlichen identifiziert und geht der Frage nach, wie Jugendliche in diesen Welten ihren Alltag erleben. Die 14- bis 17-Jährigen beschreiben ihre Wertevorstellung und ihre Einstellungen zu Themen wie Schule, Berufswünschen, Glaube, Engagement und Medien. Sie schildern ihre Hoffnung, ihre Ängste, ihre Art zu leben. Die Lebenswelten (Konservativ-Bürgerliche, Adaptiv-pragmatische, Sozialökologische, Experimentalistische Hedonisten, Materialistische Hedonisten, Expeditive und Prekäre) unterscheiden sich zum Teil eklatant. seguir

Trotz unsicherer Zukunftsperspektiven ist der Bewältigungsoptimismus unter den meistens Jugendlichen groß. Eine Ausnahme bilden jedoch die Jugendlichen aus prekären Lebensverhältnissen, die sagen: „Wir haben keine Chance auf eine Berufsausbildung und ein Arbeitsverhältnis“. Hinzu kommt, dass Jugendliche aus prekären Verhältnissen gemieden und ausgegrenzt werden – vor allem von Jugendlichen aus der Mitte der Gesellschaft. Politik und Gesellschaft müssen sich dafür einsetzen, dass diese Jugendlichen nicht „abgehängt“ werden, so die Auftraggeber der Studie.

Bei allen Unterschieden zwischen den Jugendlichen fasst die Studie auch allgemeine Befunde zusammen. So gibt es zum Beispiel in allen Lebenswelten trotz unterschiedlicher Wertevorstellungen ein wachsendes Bedürfnis nach Sicherheit, Freundschaft und Familie. Diese „Regrounding“-Tendenzen sind eine Reaktion auf gestiegenen Leistungsdruck, zunehmende Gestaltungsoptionen und die Unsicherheit, wie sich das Leben entwickeln wird. Den meisten Jugendlichen ist bewusst, dass ihre Berufs- und Lebensaussichten unsicher sind. Deshalb verhalten sich viele wie „Mini-Erwachsene“, die immer früher damit beginnen (müssen), das Leben und die Karriere aktiv zu gestalten.

Die Studie zeigt in Schwerpunktthemen, was Jugendliche in Bezug auf Schule, Berufsorientierung, Glaube, Engagement und Medien denken. An ihren Schulen wünschen sie sich kompetente, empathische Lehrer mit Ausstrahlung. Sie wollen individuell gefördert werden und praxisnah lernen. Wie wichtig die Orientierung an der Lebenswelt ist, zeigt der Blick auf die prekären Jugendlichen: Für sie haben die Inhalte des Unterrichts wenig mit ihrem Alltag zu tun.

Politikverdrossenheit herrscht bei Jugendlichen nur auf den ersten Blick: Sie interessieren sich kaum für institutionalisierte Politik, Parteien oder Verbände. Fasst man den Politikbegriff aber weiter, sind die Jugendlichen sehr wohl politisch. Sie kritisieren Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft, sind bereit sich für andere einzusetzen und engagieren sich gegen konkrete soziale Probleme im eigenen Umfeld. Zwar haben vor allem die „bildungsnahen“ Jugendlichen Interesse an politischen Themen, aber viele sozial benachteiligte Jugendliche äußerten sich über die konkreten Beschreibungen von Ungerechtigkeiten, da sie um diese Themen in ihrem Alltag gar nicht herumkommen.

Die Studie richtet sich an alle, die sich für Jugendliche interessieren, die mit ihnen oder für sie arbeiten. Sie veranschaulicht mit Zitaten, Collagen der Jugendlichen zum Thema „das gibt meinem Leben Sinn“ und Fotos von Jugendzimmern, in welch unterschiedlicher Weise sie ihren Alltag bewältigen und gestalten.

Die Studie erscheint zunächst im Verlag Haus Altenberg und ist ab 1. April im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-7761-0278-9). Im Herbst kommt die Studie als Band in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb heraus. Rezensionsexemplare, Pressematerial zu den Lebenswelten und den zentralen Ergebnissen gibt es auf den Internetseiten der Herausgeber und auf www.sinus-institut.de.

 

¶roda, 09 czerwca 2010
Katholische Jugend fordert Korrekturen am Sparpaket. Sparen ist okay - aber gerecht, bitte!

T-Online eMail - Kopfzeilen

Berlin, 9. Juni. „Jugend hat ein starkes Interesse daran, dass in Deutschland gespart wird, damit wir in 20 Jahren nicht in einem bankrotten Staat leben. Aber das muss gerecht gehen.“ So kommentiert die Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Ursula Fehling, das Sparpaket der Bundesregierung.

Sie bezeichnet die Maßnahmen als „einseitig“, da sie zu Lasten von Menschen in Armut gingen. „Gerade im europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung ist es ein schlechtes Zeichen, dass auf Kosten der Gruppen, die ihre Rechte am Schlechtesten durchsetzen können, gespart wird“, so Fehling.

Dabei seien Jugendliche die am stärksten von Armut betroffene Gruppe in der Gesellschaft. „Viele Jugendliche haben Schwierigkeit, sich in den Erwerbsarbeitsmarkt zu integrieren und brauchen Unterstützung - auch vom Staat. Er muss Hilfe bieten zur Befähigung für ein eigenverantwortliches Leben“, so Fehling. Aber schon jetzt werde durch Sanktionen bei jugendlichen Hartz-IV-Empfängerinnen und -empfängern das Existenzminimum angegriffen. „Das Sparpaket darf nicht nur Klientelinteressen berücksichtigen, sondern muss alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligen.“

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.

Mehr Infos unter www.bdkj.de.

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, 0178 7956099

pi±tek, 28 maja 2010
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend kritisiert die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes.

Düsseldorf, 19. Mai. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend kritisiert die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes. „Diese Absicht der Bundesregierung wird den Zivildienst nicht retten“, so BDKJ-Bundespräses Pfr. Simon Rapp am Mittwoch in Düsseldorf.

 Die biografische Lücke, die zur Begründung herangezogen werde, gebe es gar nicht. Aus Sicht junger Menschen sei dieser Schritt also nicht notwendig. „Hier wird viel mehr eine neue Dienstform für soziale Einrichtungen geschaffen, die nur für zivildienstpflichtige junge Männer gilt und diese besser stellt, als junge Frauen, die ein FSJ machen“, kritisiert Rapp. Dagegen müssten jungen Männern viel eher die Bildungszeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) angeboten werden.

 Notwendig sei die Stärkung der Jugendfreiwilligendienste wie etwa des FSJ. Rapp: „Ein deutlicher Ausbau der Plätze ist unabdingbar. Alle interessierten jungen Menschen sollen sich in einem Freiwilligendienst engagieren können. Die Bundesregierung muss dazu die passenden Rahmenbedingungen schaffen.“ Die Träger seien gewillt, einen solchen Ausbau mit Unterstützung der Bundesregierung zügig voran zu treiben. Die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes dagegen schaffe für Träger der Jugendfreiwilligendienste Unsicherheit darüber, wie sich das FSJ weiterentwickle. „Ein deutliches Signal zur Stärkung der Jugendfreiwilligendienste sieht anders aus.“

 Darüber hinaus sei die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes kein Freiwilligendienst. „Er ist in den Rahmen des staatlich geregelten Pflichtdienstes Zivildienst eingeordnet und entspricht damit nicht dem Charakter und Wesen eines Freiwilligendienstes“, so Rapp. Freiwilligendienste müssten aber unabhängig von staatlichen Pflichtdiensten begründet und geregelt werden.

 Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern.

niedziela, 09 maja 2010
Ergebnisse der BDKJ-Hauptversammlung 2010.
Mehr Dialog, mehr Aktion, mehr Gerechtigkeit.

Dialog gegen Missbrauch, bundesweite Sozialaktion, neue Impulse für Entwicklungspolitik der Zukunft: Ergebnisse der BDKJ-Hauptversammlung 2010.


Altenberg (Odenthal), 9. Mai. Am Sonntagmittag ist in Altenberg die Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu Ende gegangen. In vier Tagen haben rund 100 Delegierte aus ganz Deutschland Beschlüsse für die katholischen Jugendverbände und -organisationen und die Interessenvertretung für die 660.000 Mitglieder gefasst:

Missbrauch: Offener Dialog in der Kirche
In der Missbrauchs-Debatte mahnt der BDKJ einen offenen, gemeinsamen Dialog zu überfälligen Fragen in der Kirche an. In dem am Sonntag gefassten Beschluss „Glaubwürdige Kirche für junge Menschen“ fordern die katholischen Jugendverbände ein gemeinsames Vorgehen mit Bischöfen und Laien. Viel zu lange habe die Kirche die Lebenswirklichkeit junger Menschen nicht Ernst genug genommen, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. Das dafür nötige Klima gebe es jetzt. „Im Sinne der uns anvertrauten Menschen setzen wir uns dafür ein, tabulos und angstfrei Anfragen benennen zu können. Wir brauchen endlich einen offenen, differenzierten, konstruktiven und strukturierten Dialog. Kirche muss Kritik und Widerspruch - auch intern - aushalten“, so Tänzler.

Dazu zählen nach Meinung der katholischen Jugendverbände der Umgang mit Macht in Kirche, Fragen nach Sexualität und menschennaher Sexualmoral, Weiterentwicklung der Priesterausbildung und des Priesterbildes, Miteinander von Priestern und Laien, Nutzung und Förderung von demokratischen und synodalen Strukturen, Stärkung von Frauen in der Kirche und die Überprüfung der Zugangsvoraussetzung zu Weiheämtern. „Wir haben nicht auf alles Antworten. Uns geht es um eine Auseinandersetzung. Verantwortliche in Kirche, Bischöfe und Laien, müssen sich gemeinsam den Anfragen stellen und sie bearbeiten.“

In diesem Zusammenhang weist der Dachverband der katholischen Jugendverbände in seinem Beschluss „Prävention statt Führungszeugnisse“ auf Kernbausteine für professionelle Präventionsarbeit hin. „Neben expliziten Präventionsmaßnahmen leisten die katholischen Jugendverbände mit ihrer alltäglichen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen“, so BDKJ-Bundesvorsitzende Ursula Fehling. Gleichzeitig positioniert sich der BDKJ gegen die an verschiedenen Stellen geforderte Einführung verpflichtender Führungszeugnisse für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit.

2013: Erstmals bundesweite Sozialaktion
Die BDKJ-Hauptversammlung hat auch eine erstmalig flächendeckende, bundesweite Sozialaktion für hunderttausende junge Menschen am 2. bis 5.Mai 2013 beschlossen Die Aktion trägt den Titel „Uns schickt der Himmel – 72-Stunden-Aktion des BDKJ“. „In 72 Stunden werden möglichst viele junge Menschen, die Welt besser machen“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. „Gerade in der derzeitigen Lage wollen wir das Zeichen setzen, dass junge Menschen aus christlichem Glauben in Kirche und Gesellschaft viel Positives bewegen.“ Bereits im vergangenen Jahr hatten 100.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus 16 Bistümern bei der BDKJ-Sozialaktion mitgemacht und in 72 Stunden mehr als 1.000 soziale, ökologische und kulturelle Projekte realisiert.

Menschenrechte zuerst: 40 Jahre Fairer Handel sind nicht genug
Darüber hinaus hat der BDKJ anlässlich von „40 Jahren Fairer Handel“ neue „Leitlinien für das entwicklungspolitische Engagement der Zukunft“ beschlossen. Darin fordern die katholischen Jugendverbände unter anderem die konsequente Umsetzung von Menschenrechten als Grundlage allen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Handelns. Explizit wendet sich der BDKJ gegen die „zunehmende Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik an den Zwecken deutscher Wirtschaftspolitik.“ „Ziel entwicklungspolitischen Engagements muss dagegen ein gemeinwohldienliches Wirtschafts- und Gesellschaftssystem sein, das sich an menschenrechtlichen Maßstäben ausrichtet“, so der BDKJ-Bundesvorsitzende Dirk Tänzler. „Wirtschaftliches Wachstum allein ist dazu keine Lösung.“

Mit einer Reihe konkreter Forderungen wendet sich der BDKJ an Politik und Kirche. Dazu gehört die Schaffung einer globalen Instanz, die die Umsetzung von Menschenrechten weltweit durchsetzt. Zudem müsse der Faire Handel als Instrument gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit vorangebracht werden. So müsse sichergestellt werden, dass Konzerne das Fair-Trade-Siegel nicht als „Feigenblatt für menschenverachtende Unternehmenspolitik missbrauchen.“

Vor 40 Jahren haben die evangelischen und katholischen Jugendverbände mit Unterstützung der kirchlichen Hilfswerke den Fairen Handel in Deutschland ins Leben gerufen. Heute werden Fair-Handelsprodukte von 30.000 Lebensmitteleinzelhändlern, 800 Weltläden und tausenden von Aktionsgruppen verkauft. Eine Bewegung, von der rund 900 Handelspartnerorganisationen in fast 60 Ländern der Welt profitieren.

Studentenverbindungen treten BDKJ bei
Mit der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbindungen (AGV) hat der BDKJ eine starke Partnerin mehr. Der BDKJ hat die AGV als Jugendorganisation aufgenommen. Damit vertritt der Dachverband jetzt 17 katholische Jugendverbände und -organisationen und die Interessen der 660.000 in ihnen organisierten Mitglieder. „Wir freuen uns, dass der BDKJ in seiner Meinungsbildung noch breiter aufgestellt sein wird“, so Pfr. Simon Rapp, BDKJ-Bundespräses. Die AGV ist Arbeitsgemeinschaft von fünf katholischen Studentenverbänden mit 300 Studentenvereinen und -verbindungen und 10.000 Studierenden. (www.agvnet.de)

Bischof Bode mit Goldenem Ehrenkreuz ausgezeichnet
Am Freitag verabschiedete die BDKJ-Hauptversammlung Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Nach 14 Jahren im Amt, hat er sein Amt als Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz abgegeben und leitet nun die Pastoralkommission. Bode dankte dem BDKJ für die Zusammenarbeit. „Spiritualität und Zuwendung für die Schwachen sind eins. Das haben die Jugendverbände immer gut verstanden“, so Bode. Er wünschte dem BDKJ, dass dieser „kommunikativ, kritisch, katholisch, kompetent und damit kostbar“ bleibe. In Würdigung seiner Verdienste verlieh der BDKJ-Bundesvorstand Bode das Goldene Ehrenkreuz. Bode ist der dritte Jugendbischof seit Gründung des BDKJ, der diese Auszeichnung erhält.

Als höchstes Beschluss fassendes Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung ein Mal jährlich grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Zur nächsten Hauptversammlung lädt der BDKJ-Bundesvorstand vom 19. bis 22. Mai 2011 nach Altenberg ein.

Beschlüsse, Bilder und mehr Infos gibt es unter www.bdkjblog.de und www.bdkj.de.

wtorek, 09 marca 2010
Mit 94 Jahren ist der Gründer des BDKJ und des DBJR, Josef Rommerskirchen, gestorben.

Josef Rommerskirchen                              foto:
BdkJ/Schneiderwind
Katholische Jugend trauert um ihren Gründer

Düsseldorf, 9. März. Der Gründer des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR), Josef Rommerskirchen, ist tot. Er starb heute im Alter von 94 Jahren nach langer Krankheit in seiner Heimat Wachtberg bei Bonn. Der BDKJ-Bundesvorstand nimmt in Dankbarkeit und Trauer Abschied von seinem ersten Bundesvorsitzenden.

„Mit seinem Tod hat sich ein Lebenswerk vollendet, das die Geschichte der Jugendarbeit in Deutschland entschieden gestaltet hat“, so der BDKJ-Bundesvorstand in seinem Nachruf:

„Als Mitglied des Bundes Neudeutschland und der Sturmschar stark beeinflusst von Romano Guardini und geprägt von den Erfahrungen als Mitarbeiter in der Reichszentrale des Katholischen Jungmännerverbands Deutschlands und in dessen Jugendführungsverlag von 1935 bis 1937, gehörte Josef Rommerskirchen zu den prägenden Gestalten des Neuaufbaus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach der Heimkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft wurde er von Ludwig Wolker, dem geistigen Vater der Neugestaltung der katholischen Jugendarbeit in Deutschland, ins Jugendhaus Düsseldorf berufen.

Am 27. März 1947 wurde er bei der Gründung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu dessen erstem Bundesführer gewählt. Dieses Amt nahm er bis zum 11. November 1952 wahr. In Erfüllung des den BDKJ prägenden Wortes „Es lebe Christus in deutscher Jugend“ suchte er zusammen mit den anderen Mitgliedern und Mitarbeiter/innen der Bundesführung die Kräftebündelung der katholischen Jugendverbände und der Jugendpastoral. In der Orientierungslosigkeit vieler Menschen nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur sah er die Aufgabe des BDKJ darin, in Selbstbestimmung und Eigenverantwortung das Gemeinschaftsleben zu gestalten und die Interessen der jungen Generation im öffentlichen Leben zu vertreten.

Diesen Auftrag suchte er auch in der Bündelung der demokratisch strukturierten Jugendverbände im Deutschen Bundesjugendring, den er mitgründete und dessen erster Vorsitzender er von 1949 bis 1952 war.

Auch nach seiner Zeit als Verantwortlicher in der Jugendverbandsarbeit gestaltete er in seinem  weiteren beruflichen Werdegang als Bundestagsabgeordneter und in der Bundeszentrale für politische Bildung, deren Direktor er von 1977 bis 1981 war, das politische Geschehen in Deutschland auf der Grundlage seiner christlichen Überzeugung und in Erfahrung der Notwendigkeit demokratischer Strukturen.

Josef Rommerskirchen blieb dem von ihm mitgegründeten BDKJ bis zu seinem Tod treu. Mit kritischem Blick beobachtete er dessen weitere Entwicklung und wies immer wieder auf die Gründungsidee hin. In Loyalität interessierte er sich bis zu seinem Tod immer wieder für neuere Entwicklungen und begleitete die Arbeit des jeweiligen BDKJ-Bundesvorstands in Gesprächen und Briefen.

Mit Josef Rommerskirchen verbinden wir das Lebensbild eines Menschen, der nicht dem „Zeitgeist“ erlag, sondern der aus dem Gebet, der Treue zur Kirche und der Vision einer von Diktatur freien Völkergemeinschaft lebte.

Noch im Mai 2008 war Josef Rommerskirchen unser Ehrengast beim 100-jährigen Jubiläum der Zentralstelle für katholische Jugendarbeit, dem Jugendhaus Düsseldorf. Heute nehmen der BDKJ und die in ihm zusammengeschlossenen Jugendverbände in Dankbarkeit für Josef Rommerskirchen und in Anerkennung seines Lebenswerks Abschied von ihm. Wir wissen uns verbunden im gemeinsamen Glauben an Gott, der ihm nun die Erfüllung seines Suchens und Engagements schenken möge.“

Dirk Tänzler                                        Pfr. Simon Rapp            Ursula Fehling

BDKJ-Bundesvorsitzender          BDKJ-Bundespräses       BDKJ-Bundesvorsitzende

Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 650 000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.

http://de.gloria.tv/?media=57982
czwartek, 28 stycznia 2010
Kreuzsegel bringt BDKJ-Outfit frischen Wind

Mit neuem und einheitlichem Aussehen ins Jahr 2010.

Das

Das "Kreuzsegel": Neues, bundesweites BDKJ-Logo

Das wie ein Schiffssegel aussehende neue Verbandszeichen ahmt die Bewegung des Kreuzzeichens nach. „Das Kreuzsegel ist dynamisch, bewegend und frisch – genauso wie katholische Jugendverbandsarbeit“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. Das Kreuzzeichen sei Markenzeichen von über einer Milliarde Christinnen und Christen auf der ganzen Welt. „Das verbindet uns: Wir bewegen etwas, weil wir an etwas glauben. Unser Glaube ist die Grundlage unseres Handelns in Politik, Kirche und Gesellschaft“, erläutert Tänzler den Hintergrund. Gleichzeitig verändert der BDKJ sein gesamtes Auftreten: „Unser Outfit hat jetzt eine frische und dynamische Linie“, so Tänzler.

Jugendliche haben über Logo abgestimmt

Einfach hatte der Dachverband der katholischen Jugendverbände sich die Entscheidung über sein neues Aussehen nicht gemacht. In einem Online-Voting hatten sich im vergangenen Jahr fast 1.600 BDKJ-Vertreterinnen und –vertreter beteiligt und das heutige Logo auf Platz eins gewählt. Tänzler: „Diese breite Beteiligung hat die Basis für die Veränderung geschaffen.“

Die Seite www.bdkj.de ist nicht nur graphisch überarbeitet, sondern bietet eine zielgruppenorientierte Navigation, die helfen soll, interessante Inhalte schnell zu finden. In der so genanten „Spiri-Box“ können Jugendliche selbst Statements einstellen. Die Seite ist vernetzt mit den anderen BDKJ-Web-Aktivitäten wie den Twitter- und Facebook-Profilen und anderen Communities (...).

http://www.bdkj.de/startseite/newsansicht/article/kreuzsegel-bringt-bdkj-outfit-frischen-wind.html
wtorek, 08 wrze¶nia 2009
Kein Kind darf arm sein. Kinder- und Jugendarmut: BDKJ fordert gerechte Lebensbedingungen.
21:03, kulturzentrum , Tadeusz Kluba

Link  Berlin, 7. September. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordert die Parteien auf, sich im Wahlkampf endlich mit Kinder- und Jugendarmut zu beschäftigen. „Der Zustand in Deutschland ist nach wie vor skandalös“, so BDKJ-Bundesvorsitzende Ursula Fehling am Montag in Berlin. „Die jüngste OECD-Studie zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen die Entwicklung nicht stoppen. Wir brauchen Gesamtlösungen.“

Nach der aktuellen Studie lebt jedes sechste Kind in relativer Armut, obwohl die Bundesrepublik insgesamt mehr Geld für Kinder ausgibt, als Vergleichsstaaten. Vor allem benachteiligte Kinder sollten laut Studie mehr gefördert werden. Bereits der letzte Armutsbericht der Bundesregierung spricht von 1,9 Millionen Kindern und Jugendlichen, die auf staatliche finanzielle Unterstützung angewiesen sind. „Es geht nicht nur um die Höhe der staatlichen Leistungen, sondern um deren gerechte Verteilung“, resümiert Fehling. „Denn hunderttausende Kinder bleiben hinter den Lebensbedingungen zurück, die in Deutschland als normal gelten. Sie werden konsequent von der Teilhabe ausgeschlossen. Wenn das kein drängendes Problem ist, welches dann?“, so Fehling. 

Neben einer angemessenen finanziellen Ausstattung fordern die katholischen Jugendverbände sowohl beitragsfreie Kindergartenplätze sowie eine kostenfreie Erstausbildung. Die katholischen Jugendverbände fordern darüber hinaus  die Einführung eines Grundeinkommens für alle Bürgerinnen und Bürger von Geburt an. „Damit wären Kinder und Jugendliche unabhängiger vom sozialen Status ihrer Eltern“, so Fehling. „Nur mit konsequenten und weitreichenden Veränderungen ist Armut von Kindern und Jugendlichen zu bekämpfen.“ Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, Tel. 0211 4693155.

http://tygodnik.blox.pl/html/1310721,262146,169.html?4

pi±tek, 14 sierpnia 2009
Um Beachtung der beiliegenden Pressemitteilung des Bündnisses zur Aussetzung der Hartz-IV-Sanktionen
Od mienie po¿ydo...

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der BDKJ-Bundesvorstand unterstützt das Bündnis zur Aussetzung der Hartz-IV-Sanktionen, das von Einzelpersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ins Leben gerufen wurde. Betroffen von den Sanktionen sind im besonderen Maße jugendliche Arbeitslose. Im Vergleich zu anderen Altersgruppen werden sie nicht nur deutlich häufiger, sondern auch härter sanktioniert. Aus diesem Grunde gehört BDKJ-Bundesvorsitzende Ursula Fehling zu den Erstunterzeichnerinnen des Aufrufs, welcher die Aussetzung des sog. „Sanktionsparagraphen“ § 31 SGB II zum Ziel hat.
Wir bitten um Beachtung und Veröffentlichung der beiliegenden Pressemitteilung des Bündnisses zur Aussetzung der Hartz-IV-Sanktionen.
Den vollständigen Aufruf, die Liste der Erstunterzeichner/innen, Stellungnahmen der einzelnen Bündnismitglieder und die Möglichkeit zur Unterzeichnung des Aufrufes finden Sie unter: www.sanktionsmoratorium.de

Mit freundlichen Grüßen
 
Beate Schneiderwind
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des BDKJ-Bundesvorstandes

http://jung.blox.pl/resource/PM_Sanktionsmoratorium_2009_08_13.pdf

___________________________________________________
BDKJ-Bundesstelle e.V.
Carl-Mosterts-Platz 1
40477 Düsseldorf
Telefon: (072 55) 39 73 49
Telefax: (0 72 55) 76 68 53
----- Original Message -----
Sent: Friday, August 14, 2009 12:27 PM
Subject: BDKJ unterstützt Bündnis für Sanktionsmoratorium
niedziela, 10 maja 2009
In der bislang größten 72-Stunden-Sozialaktion macht katholische Jugend an 3.000 Orten die Welt ein bisschen besser.

Düsseldorf, 10. Mai. Es ist fast unglaublich: 100.000 Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen 72 Stunden an 3.000 Orten die Welt ein bisschen besser gemacht. Mit bistumsweiten Dank- und Abschlussfeiern endete am Sonntag, 10. Mai, um 17.07 Uhr die bislang größte Jugendsozialaktion in Deutschland. Die Organisatoren vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ziehen eine rundum positive Bilanz.

7,2 Millionen Stunden – das sind umgerechnet 182.278 Arbeitswochen (bei 39,5 Stunden), also für einen Menschen 3.505 Jahre Arbeit – und das alles ehrenamtlich. „Entscheidend ist, dass wir vielen Menschen geholfen haben. Wir haben gezeigt, was katholische Jugend aus ihrem christlichen Glauben heraus bewirken kann. Und wir haben demonstriert, dass Solidarität Spaß macht. Das alles ist ein Gewinn für die entstandenen Projekte, die Kinder und Jugendlichen selbst und für unsere Gesellschaft“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler.

72 Stunden wirken länger als drei Tage 

„Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, allen Leiterinnen und Leitern sowie allen, die geholfen haben von ganzem Herzen. Sie haben für eine 72-stündige Welle der Hilfsbereitschaft in der Bundesrepublik gesorgt“, so BDKJ-Landesvorsitzende NRW Barbara Pabst. Die vielen Erfolgsmeldungen auf der Homepage seien ein Beweis dafür, wie begeistert und schnell viele Menschen geholfen hätten. „So eine Solidarität zu erleben, macht Mut.“

Schätzungen haben ergeben, dass die Jugendlichen mit cirka 25.000 Litern Farbe Wände verschönert, über 2 Millionen Liter Rindenmulch verstreut und rund 90.000 Tonnen Kies, Schotter und Erde bewegt haben. Zwar werde nicht jedes einzelne Projekt für die Ewigkeit halten. „Aber die Erfahrung aus bisherigen Aktionen zeigt, dass gute Kontakte zu den meisten Projekten bestehen bleiben.“ Spielplätze werden weiter instand gehalten, Menschen in Senioreneinrichtungen weiter besucht, Anschlussprojekte mit Kinderheimen vereinbart, der Wald weiter sauber gehalten. Auch die Verlässlichkeit katholischer Jugendverbandsarbeit garantiere Nachhaltigkeit. „Ohne unser dauerhaftes Engagement wäre diese Aktion gar nicht möglich gewesen. Regelmäßigkeit und soziales Engagement sind selbstverständlich in der kirchlichen Jugendarbeit“, so Pabst.

Politik muss Rahmenbedingungen für Jugendarbeit verbessern

Ob Bundesminister, Ministerpräsidenten, Abgeordnete aus Bundestag, Landtagen oder Stadtparlamenten: Viele Politikerinnen und Politiker haben die Aktion aktiv begleitet. „Wir freuen uns über diese Unterstützung und hoffen, dass sie auch nach der Aktion und den Wahlen anhält“, sagt Bianka Mohr, BDKJ-Diözesanvorsitzende aus Mainz, für die Organisatoren. „Die Ressourcen für Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Jugendarbeit dürfen nicht gekürzt werden. Im Gegenteil: Soll sich ehrenamtliches Engagement entwickeln, müssen Politik und Kirche die Bedingungen verbessern“, so Mohr. Bei „Uns schickt der Himmel“ hätten Kinder und Jugendliche in hohem Maße Verantwortung übernommen. Mohr: „Wenn man ihnen etwas zutraut, dann schaffen junge Menschen das. Sie brauchen auch außerhalb von Schule Freiheiten, um ihre Fähigkeiten selbst zu entdecken und erweitern zu können.“

Gegen Komasaufen und Killerspiele - für ein besseres Jugendbild

Mit der Aktion will der BDKJ auch ein anderes Bild von Jugend demonstrieren: „Jugend ist mehr als Komasaufen und Killerspiele“, so Tänzler. In vielen Rückmeldungen hätten sich ältere Menschen begeistert vom Engagement der Jugend gezeigt. Gleichzeitig hoffen die katholischen Jugendverbände auf einen Imagegewinn. „Wir erwarten keine Explosion der Mitgliederzahlen. Aber wir glauben schon, dass rüber gekommen ist, dass katholische Jugend aktiv, kreativ, selbstbewusst und spannend ist“, so Tänzler.

Wiederholung? Mal sehen.

Ob, und wenn ja wann die Aktion noch mal laufen wird, ist unklar. Fest steht, dass Aktions-Filme aus den Bistümern auf DVD gebrannt werden. Zusätzlich wird in der zweiten Jahreshälfte nach dem Sommer je eine Dokumentation für den Südwesten der Republik und für Nordrhein-Westfalen erscheinen.

Im BDKJ sind bundesweit 15 katholische Kinder- und Jugendverbände mit 650.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammengeschlossen. Hauptsponsor der Aktion ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ); die Fairhandelsorganisation Gepa, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge sind Co-Sponsoren. Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR ist Partner. Die Radiosender SWR3, HR3 und der SR begleiten die Aktion als Medienpartner. Sie wird getragen vom BDKJ in den Bistümern Aachen, Essen, Erfurt, Freiburg, Fulda, Köln, Limburg, Mainz, Münster, Paderborn, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier sowie von der Jugend im Bistum Dresden-Meißen. Weitere Infos: www.72stunden.de. (mik)

----- Original Message -----
Sent: Sunday, May 10, 2009 3:00 PM
Subject: BDKJ-Pressemitteilung: 72 Stunden: "Uns schickt der Himmel" erfolgreich gelandet
¶roda, 06 maja 2009
Um 17.07 Uhr fällt morgen der Startschuss für die 72-Stunden-Aktion. Kinder und Jugendliche setzen 3.000 Projekte um.

100.000 startbereit


Düsseldorf, 6. Mai. Heute wissen die meisten von ihnen noch nicht, was auf sie zukommt. Doch morgen um 17.07 Uhr fällt für 100.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland der Startschuss zur 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bis Sonntag werden die Aktiven in 14 Bistümern und sieben Bundesländern 3.000 soziale, ökologische, kulturelle oder politische Projekte auf die Beine stellen.
Die Aktion beginnt gleichzeitig und dezentral, in einigen Orten fallen die heute noch geheimen Aufträge buchstäblich vom Himmel. Auf dem Flugfeld Bad Sobernheim (bei Bad Kreuznach) wird ein Sportflugzeug die Aufgaben für die zwölf Aktionsgruppen der Region aus der Luft abwerfen - passend zum bundesweiten Motto „Uns schickt der Himmel“. In Gießen seilen sich Mitarbeitende des Technischen Hilfswerks von einem 40 Meter hohen Kirchturm ab und übergeben die Projekte. Egal, auf welchem Weg sie kommen: Ab dann gibt es für alle 3.000 Gruppen in den folgenden drei Tagen wenig Schlaf – dafür aber umso mehr Arbeit.

Ein Freibad renovieren, gemeinsam mit jugendlichen Strafgefangenen ein Beachvolleyballfeld bauen, ein Multi-Kulti-Fest organisieren, alte Fahrräder reparieren und nach Togo verschicken oder ein Holocaust-Mahnmal sanieren: Nur 72 Stunden bleiben für die gemeinnützigen, sozialen, ökologischen, interkulturellen oder politischen Aufgaben. Dabei werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen Nord- und Bodensee rund 7,2 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden leisten.

Im BDKJ sind bundesweit 15 katholische Kinder- und Jugendverbände mit 650.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammengeschlossen. Hauptsponsor der Aktion ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ); die Fairhandelsorganisation Gepa, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge sind Co-Sponsoren. Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR ist Partner. Die Radiosender SWR3, HR3 und der SR begleiten die Aktion als Medienpartner. Sie wird getragen vom BDKJ in den Bistümern Aachen, Essen, Erfurt, Freiburg, Fulda, Köln, Limburg, Mainz, Münster, Paderborn, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier sowie von der Jugend im Bistum Dresden-Meißen. Weitere Infos: www.72stunden.de. (mik)

Sent: Wednesday, May 06, 2009 10:25 AM
Subject: BDKJ-Pressemitteilung: 72-Stunden-Aktion - 100.000 startbereit