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¶roda, 04 maja 2011
Lebenswege ins Ungewisse. Migration in Görlitz/Zgorzelec von 1933 bis heute. Sonderausstellung vom 21.5.2011 - 25.3.2012
Geschrieben von sowa (») in der Kategorie Schlesisches Museum,

Sdílet
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Die Heimatstadt verlassen und an einem anderen Ort neu beginnen – dies ist eine Erfahrung, die in vielen Familien in Görlitz und Zgorzelec bis heute eine große Rolle spielt. Das Kommen und Gehen der Menschen, meist erzwungen, manchmal freiwillig, hat das Leben in der deutsch-polnischen Grenz- und Doppelstadt im 20. Jahrhundert geprägt. Auslöser waren Diktatur und Krieg, Flucht und Vertreibung sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbrüche, die bis in die Gegenwart wirken.  Das Schlesische Museum hat in Kooperation mit dem Muzeum £u¿yckie in Zgorzelec erstmals eine Ausstellung erarbeitet, die sich den Lebenswegen der Menschen zwischen 1933 und heute widmet. Sie ist der Beitrag beider Museen zur 3. Sächsischen Landesausstellung, die zeitgleich in Görlitz beginnt.

 

 

In der Ausstellung begegnet der Besucher zehn Lebensgeschichten. Ihre beeindruckende filmische Inszenierung, Erinnerungsstücke und Dokumentationen lassen ein lebendiges Bild von Görlitz, Zgorzelec und ihren Bewohnern entstehen.

***

Die Ausstellung greift historisch auf das Jahr 1933 zurück, als mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten Verfolgung, Vertreibung und Internierung begannen. Bis 1945 hat die Stadt ihre gesamte jüdische Bevölkerung verloren. Aus den von deutschen Truppen überfallenen und besetzten Ländern kamen zehntausende Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter nach Görlitz. Ihre Arbeitskraft diente der deutschen Wirtschaft.

 

In der Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Görlitz einen dramatischen Wechsel seiner Bevölkerung. Die Stadt wurde durch eine neue deutsch-polnische Grenze zerschnitten, die Deutschen mussten ihre Häuser im Ostteil verlassen, und es entstand Zgorzelec mit einer polnischen, griechischen und mazedonischen Bevölkerung. In den westlichen Stadtteilen suchten tausende deutsche Vertriebene Zuflucht.

 

In den folgenden Jahren trieb die SED-Diktatur viele Menschen aus dem Land. Anderen boten neu entstehende Industrien eine Existenzgrundlage. Seit der Wende 1989/90 ist die Entwicklung von Görlitz und Zgorzelec erneut durch starke Bevölkerungsbewegungen geprägt. Beide Städte suchen nach neuen Perspektiven für die Menschen.

 

Zur Ausstellung erscheint ein deutsch-polnischer Begleitband mit Erzählungen aus drei Generationen. (154 Seiten, Abb., 21,80 €, ISBN 978-3-9813510-5-7

 

Das Projekt wurde gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie vom Sächsischen Staatsministerium des Innern.

 

 

Vorbesichtigung am Samstag, 21. Mai, 15 Uhr

Eröffnung am Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr

 

Schlesisches Museum zu Görlitz

Schönhof, Brüderstraße 8, 02826 Görlitz

Tel.: +49 (0)3581 / 87910

www.schlesisches-museum.de

 

Öffnungszeiten:

während der 3. Sächsischen Landesausstellung (bis 31.10.2011)

täglich 10 – 18 Uhr, Freitag bis 21 Uhr

Eintritt auch mit dem Ticket der Landesausstellung

 

ab 1.11.2011: Di – So 10 – 17 Uhr

http://sowa.quicksnake.de/Schlesisches-Museum/Lebenswege-ins-Ungewisse-Migration-in-Grlitz-Zgorzelec-von-1933-bis-heute-Sonderausstellung-vom-21-5-2011-25-3-2012

pi±tek, 26 lutego 2010
25.02.2010 Das Schlesische Museum zu Görlitz erwirbt die Glassammlung Dietmar Zoedler

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Puchar z wizerunkiem Baranka Bo¿ego ze zbiorów D. Zoedlera. Hochschnittpokal mit Darstellung des Lammes Gottes, Friedrich Winter, Hermsdorf um 1690, SMG, Foto: René Pech, © Schlesisches Museum zu Görlitz Dr. Markus Bauer www.schlesisches-museum.de

SOWA Administrator Moderator (1 sekundê temu)
  • Das Schlesische Museum zu Görlitz erwirbt die Glassammlung Dietmar Zoedler

    Das Schlesische Museum hat eine wertvolle Sammlung schlesischen Glases erworben. Bei einer Veranstaltung am 25.02.10 stellte Museumsdirektor Markus Bauer die 35 Gläser der Öffentlichkeit vor. Sie stammen aus der Zeit vom späten 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Er dankte der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Kulturstiftung der Länder, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Förderverein des Schlesischen Museums, die den Kaufpreis aufgebracht hatten. Dr. Philipp Demandt von der Kulturstiftung der Länder begrüßte die gemeinsame Initiative: sie habe es ermöglicht, die sorgfältig komponierte Sammlung vor ihrer Auflösung zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. Referatsleiter Dr. Thomas Lindner vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien betonte die Aufwertung, die die ständige Sammlung des Schlesischen Museums durch den Erwerb erfuhr. Das Museum sei nunmehr in die Lage versetzt, einen wichtigen Bereich der schlesischen Kulturgeschichte in seiner ständigen Ausstellung mit hochkarätigen und repräsentativen Exponaten darzustellen.

    Die Sammlung wurde von Professor Dietmar Zoedler aufgebaut, geboren 1925 in Breslau, einem hervorragenden Kenner des Sammelgebiets und Verfasser des Standardwerks zum Thema (Schlesisches Glas – schlesische Gläser. Würzburg 1996). Seine Sammlung erwuchs aus dem Bestreben, Belegstücke für die Entwicklung der schlesischen Glaskunst, für bestimmte Techniken und für herausragende Persönlichkeiten unter den Glasmachern zusammenzustellen.

    Seit dem späten Mittelalter wird in Schlesien Glas hergestellt. Der Durchbruch kam am Ende des 17. Jahrhunderts. Damals lösten Schlesien und Böhmen Venedig als führendes Glaszentrum Europas ab. Dabei gab es lange Zeit eine Art Aufgabenteilung: Vielfalt und Masse des Angebots kamen aus Böhmen, während auf der schlesischen Seite des Riesengebirges, im Hirschberger Tal mit dem wichtigsten Standort Warmbrunn, die feinsten Arbeiten im Bereich der Gravur entstanden.

    Die ältesten Gläser der Sammlung Zoedler stammen aus dem späten 17. Jahrhundert. Einige Exemplare sind Friedrich Winter und seiner Werkstatt zuzuweisen, dem bedeutendsten schlesischen Glasschneider in dieser frühen Epoche. Seine besten Gläser sind im Hochschnitt gearbeitet: aus der starken Wandung eines Glases wird der Dekor im Relief herausgearbeitet, indem das umgebende Material Schicht für Schicht durch Schliff und Gravur abgetragen wird. Nur wenige dieser Inkunabeln des schlesischen Glases haben sich erhalten.

    Die Sammlung umfasst mehrere Gläser aus der Mitte des 18. Jahrhundert, der „klassischen Epoche“ der schlesischen Glasmacherkunst. Detailreiche und feinteilige Darstellungen - Landschaftspanoramen, Stadtveduten und Schlachtenbilder – waren damals ihre Markenzeichen. Im frühen 19. Jahrhundert bildete sich der Typus des Bäder- und Souvenirglases aus. Die meist kleinformatigen Becher dienten der Erinnerung an Freunde und Verwandte, an Reisen und Kuraufenthalte. Auch diese Epoche ist in der Sammlung gut vertreten. Aus der großen Zahl von Ansichtengläsern des 19. Jahrhunderts ragen einige aufwendig gestaltete Stücke hervor, meist in der repräsentativen Form von Pokalen. Die Gefäßkörper sind mit mehreren unterschiedlichen Schlifftechniken dekoriert. Manche sind bemalt. Selten und wertvoll sind Gläser in Transparentmalerei, eine Technik, die aus der Porzellanmalerei stammt. Die Sammlung Zoedler enthält zwei der schönsten in dieser Art dekorierten Gläser.

    Dr. Markus Bauer
    Direktor
    mbauer @schlesisches-museum.de

    Schlesisches Museum zu Görlitz
    Untermarkt 4/Brüderstraße 8 Öffentlichkeitsarbeit:
    02826 Görlitz Dr. Martina Pietsch
    Tel. 03581/ 8791-0 Tel. 03581 / 8791-132
    www.schlesisches-museum.de mpietsch @schlesisches-museum.de

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poniedzia³ek, 04 sierpnia 2008
ab Oktober zeigt das Schlesische Museum zu Görlitz eine Ausstellung mit Werken der internationalen Künstlergruppe RAR

Eine Ausstellung deutsch-polnischer Gegenwartskunst
im Schlesischen Museum zu Görlitz 
Vernissage 17.10.2008, 19 Uhr

Ausstellungsdauer 18.10.2008 - 1.3.2009,   Öffnungszeiten Di - So 10 - 17 Uhr

 Auf 10 m langen Leinwänden bewegten sich 1997 im Kulturzentrum Kattowitz zwei Maler malend aufeinander zu. Noch war ungewiss, was zwischen ihnen passieren würde. Vom Treffpunkt in der Mitte aus wagten sie sich vorsichtig tastend auf die Seite des anderen vor. „Begegnung“ nannten sie diese erste gemeinsame Malaktion. Es war der Auftakt zu einem langjährigen „Dialog mit dem Pinsel“.

Begonnen hatte alles 1989 in Köln. Hier waren sich der Maler Roman Nyga aus dem polnischen Oberschlesien und der deutsche Künstler Arne-Bernd Rhaue erstmals begegnet. Schnell hatten beide Künstler ihr gemeinsames Interesse an figurativer Kunst entdeckt. Es folgten zahlreiche Besuche, bei denen sich ihnen faszinierende Einblicke in unbekannte Lebenswelten und Kunstszenen boten.

Seitdem sind viele gemeinsame Arbeits- und Ausstellungsprojekte zwischen Ost und West entstanden. Die Künstler suchen dabei nicht das Übereinstimmende, sondern lassen sich gerade von dem stimulieren, was sie trennt und aneinander fremdartig anmutet. Auf dem Hintergrund vieler gegensätzlicher Positionen zwischen Künstlern in Deutschland und Polen ist dieser spielerisch-ernsthafte Dialog, der über eine pragmatische Zweckgemeinschaft für Ausstelllungen weit hinausgeht, besonders bemerkenswert.

Gemeinsam mit dem Künstler Romuald Jeziorowski aus Oppeln/Oberschlesien gründeten sie am 5. November 2003 die „Internationale Künstlergruppe RAR“. Mit ihrer Gruppe wollen die drei gebürtigen Schlesier ein Zeichen für den Austausch und die Begegnung von Künstlern in einem zusammenwachsenden Europa setzen. Ihnen geht es dabei vor allem um den kulturellen Dialog zwischen den von unterschiedlicher Mentalität und Traditionen geprägten Nationen. Der Name „R(oman) A(rne) R(omuald)“ unterstreicht zugleich die Seltenheit dieser Form künstlerischer Zusammenarbeit, denn hier gelingt es trotz aller Schwierigkeiten, ein Miteinander zu leben anstatt gegeneinander Position zu beziehen.

In Görlitz ist ab 18. Oktober ein neues Gemeinschaftswerk der Gruppe zu sehen, das im Frühjahr 2008 speziell für die Ausstellung geschaffen wurde. Außerdem zeigt jeder Künstler eine Auswahl seiner individuellen Arbeiten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher und polnischer Sprache.

Die Künstler

Arne-Bernd Rhaue

geb. 1954 in Görlitz, in Kitzingen/Main aufgewachsen; 1974-81 Studium an der Nürnberger Kunstakademie in der Bildhauerklasse von Wilhelm Uhlig; seit 1986 in Köln ansässig; Lehraufträge in Nürnberg und Münster; Auftragsarbeiten für Sakralbauten und Denkmäler; seit 1990 intensive Kontakte nach Osteuropa; mehrere Stipendien; Ausstellungen im In- und Ausland; lebt und arbeitet freischaffend in Köln.

Roman Nyga

geb. 1938 in Alt-Berun (Bieruñ Stary), 1956-62 Studium der Malerei an der Kunstakademie in Krakau Wac³aw Taranszewski; in zahlreichen Künstlergruppen in Polen und Deutschland aktiv; intensive Auseinandersetzung mit religiöser, familienhistorischer und oberschlesischer Thematik; zahlreiche Preise und Stipendien; öffentliche Aufträge; Ausstellungen im In- und Ausland; lebt und arbeitet freischaffend in Alt-Berun/Oberschlesien.

Romuald Jeziorowski

geb. 1965 in Pitschen (Byczyna), in Oppeln aufgewachsen; Studium für Kultur und Bibliothekswesen in Oppeln (Fachgebiet Fotografie) und an der künstlerisch-pädagogischen Fakultät der Schlesischen Universität in Teschen (Fachgebiet Grafik); Lehrtätigkeit; Ausstellungen im In- und Ausland; Mitglied verschiedener Künstlergruppen; lebt und arbeitet freischaffend in Oppeln/Oberschlesien.

Schlesisches Museum zu Görlitz
Schönhof, Brüderstraße 8
Tel. 03581 / 8791-0
kontakt@schlesisches-museum.de
www.schlesisches-museum.de
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr

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